Eckdaten zur Geschichte

Der Ort Groß Dölln entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderst, zunächst als Standort einer Glashütte. Um das Jahr 1747 siedelten sich im Zuge der Siedlungspolitik Friedrichs des II. Kolonisten aus der Pfalz an. Die Menschen lebten von der Land- und Forstwirtschaft, eine wichtige Rolle spielte auch die Flößerei über das Döllnfließ zur Havel.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Schorfheide zum kaiserlich-preußischen Jagdgebiet und blieb Staatsjagdgebiet unter allen folgenden Regierungen bis 1990.

Der ehemalige sowjetische Militärflugplatz, der 1952 gebaut wurde, wurde 1994 stillgelegt und damit auch der Flugbetrieb. Heute wird das Gelände für Auto-Testfahrten und Sicherheits-Trainings genutzt, auf einer großen Fläche befindet sich seit 2012 ein Solarkraftwerk.

Seit dem Jahr 2003 gehört die Gemeinde Groß Dölln zu Templin, Landkreis Uckermark, und umfasst die Ortsteile Groß Dölln, Groß Väter, Bebersee, Klein Dölln, Klein Väter, Birkenhof, Försterei und Döllnkrug.

Weitere Informationen und Literaturhinweise:
Wikipedia: Groß Dölln
Wikipedia: Döllnfließ
Wikipedia: Flugplatz Groß Dölln/Templin